Der Mai macht’s möglich

Dieses Jahr war der Mai ein Monat der unter dem Motto „Beziehungen“ stand. Vielleicht ist er deshalb an mir vorbei gerast wie ein Eichhörnchen auf Speed.

Zuerst war da meine Dinnerparty mit Freundinnen. Mein Schwiegervater kam für einige Tage zu Besuch. Mehrere Kaffeeklätsche (Plural??) mit anderen Müttern. Ich fuhr zu meinen Eltern auf ihren Hof und traf mich bei der Gelegenheit mit Geschwistern und meiner lieben Freundin Rita. Zum Monatsende noch eine Familienfreizeit in Österreich.

Ich versuche gerade Resumee zu ziehen und erkenne, wie Gott mein Leben mit dem anderer Menschen verbindet. Gestern sind wir aus Österreich zurückgekehrt. Und ich vermisse die Gespräche, die gewachsenen Freundschaften und das Nicht-Putzen-Kochen-Aufräumen-Müssen ganz schrecklich. Wir waren eine Woche mit einigen anderen Familien gemeinsam unterwegs. Mit manchen Menschen wurde ich nicht warm. Was ok für mich ist. Ich bin halt nicht Everybody’s Darling. Mit anderen saß ich bis tief in die Nacht, sprach über Bücher, Haushaltsführung, Kreativität, Kochen, Erziehung, Glaube (und wie ich ihn in meiner kleinen Welt lebe) und Beziehungen. In diesen Nächten, in diesen Gesprächen geschah etwas Magisches: ich fühlte tiefe Verbundenheit. Mir wurde bewusst, dass ich das nur geschenkt bekomme, wenn ich anfange mich zu öffnen, mich zu offenbaren und dem anderen mit Wertschätzung, Ehrlichkeit und Interesse begegne. Und wenn ich frei bin von der Angst, wie ich bewertet werde. Ich möchte das mehr in mein Leben integrieren und ab und zu diese magischen Beziehungsfunken auch hier  in meinem schnöden Alltag erleben. Denn ich bin der festen Überzeugung, dass wir in solchen Momenten einen kleinen Blick in den Himmel werfen.

Ein paar Mai-Impressionen

Nichte und Neffe beim Trabbi-Fotoshooting…
Mit Familie Mai in den Bergen 🙂

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