Dankbarkeit, Familie, Freundschaften, Listen

Friends-Giving

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Hatte ich wirklich in meine stressigste Woche des Jahres ein Friends-Giving gelegt? Hab ich nicht mehr alle Nadeln auf der Tanne? Diese Frage streifte gestern Morgen mein gehetztes Bewusstsein. Aber ich brauchte nur ein paar kleine Anpassungen, um alles mit gesundem Verstand unter einen Hut zu bekommen. Keine große Tafel, kein Mega-Truthahn mit tausend Beilagen, keine stylische Deko. Ich machte mein bewährtes White Chicken Chili, das nur eine Viertelstunde Vorbereitung braucht. Statt Huhn verwendete ich Pute. Eine Freundin steuerte Salat und Dessert bei.

Als ich dann mit Mann und Freunden um den Tisch saß, war ich heilfroh, dass ich meinen Plan durchgezogen hatte. Friends-Giving. Thanks-Giving. Freunde um unseren Esstisch, gute Gespräche, Lachen, Erzählen. Ich habe soviel Grund zur Dankbarkeit. Gerade in meiner allerstressigsten Woche. Wir zählten unsere Dankbarkeiten wie kostbare Geldstücke. Dann schrieben wir sie auf ausgeschnittene Blätter und hängten sie an Kirschzweige. Heute früh, als ich mich müde ins Esszimmer schleppte, begrüßte mich unser „Dankbarkeits-Baum“, als wollte er mir sagen: „Zähl jeden Morgen deine Dankbarkeiten und starte erst dann in den Tag.“

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Hier sitze ich nun mit einem fetten Lächeln und einem dicken Ranzen und zähle weiter:

  • Danke für gute Bücher und Zeitschriften und mein Strickzeug
  • Danke für gesunde Eltern
  • Danke für meine Schwestern und Brüder
  • Danke für die große bunte Familie Gottes, die mich so oft in den Wahnsinn treibt. Aber ohne die ich nicht kann. (Wie die echte Familie halt…)
  • Danke für einen gefüllten Kühlschrank (Chili und Orangencreme gefällig??)
  • Danke für meine Freiheit als Frau und Gläubige und Querdenkerin
  • Danke für die Möglichkeit, mich in Bildern und Worten auszudrücken
  • Danke für diesen Ort im Internet
  • Danke für meinen gesunden Körper
  • Danke für zwei Kinder, die demnächst schon wieder ein Jahr älter werden
  • Danke für Lehrer und Erzieher und Schulen und Kindergärten
  • Danke für meinen Mann, der mich immer unterstützt
  • Danke für unseren perversen Wohlstand
  • Danke für unser politisches System (nein, nicht perfekt), das uns ein Leben in Freiheit und Wohlstand und Sicherheit bietet

PS: Wer am kommenden Samstag, den 26. November in Franken unterwegs ist, sollte einen Abstecher zum Adventsmarkt auf dem Hof meiner Eltern machen. Ich bin dort mit einem Schoko-/Bücherstand vertreten und freu mich über zahlreichen Besuch 🙂

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PPS: Einige fragten nach dem Rezept für mein Knuspermüsli. Das findet ihr hier

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