Roaring 20s!

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 „Wann feiern wir eigentlich noch ohne Grund?“ fragte ich vor Kurzem eine Freundin. In jüngeren Jahren haben wir viel gefeiert, ohne Anlass. Einfach so, weil das Arbeitsleben eintönig, stressig und grau war. Feiern: das waren die Farbkleckse im Leben. Aber dann wurde das Leben ernst. Kinder kamen dazu, die Ansprüche im Job stiegen, die Kraft ließ nach. Monat um Monat verstreicht und man fragt sich irgendwann: Wann habe ich zum letzten Mal ausgiebig gefeiert? War es vor einem oder vor fünf Jahren? Wann habe ich mir Zeit genommen für Freunde, für gemeinsames Essen? Wann habe ich mir das letzte Mal Zeit genommen, mich schön zu machen, mich schön zu fühlen?

Als die Kinder noch sehr klein waren, hätte mich der Gedanke an eine Party schier überwältigt. Die dort verbrachte Zeit hätte ich lieber in Schlaf investiert. Irgendwann fehlte mir aber die Gemeinschaft mit Freunden. Mir fehlte es, lange Abend- und Nachtstunden mit ihnen rund um den Tisch zu verbringen, Wein zu trinken, über Gott und die Welt zu sprechen.

Letzten Samstag füllte sich unser Esszimmer mit Freundinnen, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte bzw. die weiter weg wohnen und sich extra für unsere 20er-Jahre-Dinnerparty auf den Weg gemacht hatten. Jetzt, zwei Tage später (ich habe das Schlafdefizit wieder aufgeholt!), schaue ich dankbar zurück. Dankbar für Lachen, Diskutieren, Wiedersehen, Kennenlernen, Gespräche mit Rita auf dem Balkon, gute Cocktails, Nähe.

Der nächste Morgen? Nicht ganz so frisch. Aber dankbar, dass Josefine mir beim Backen des sonntäglichen Pfannkuchen-Frühstücks half. Und der liebe Ehemann beim Beseitigen des Chaos.

Hier die Menü-Folge unseres 20er-Jahre-Dinners: 

Entree: Waldorf-Salat, Lachsmousse auf Baguette

Hauptspeise: Boeuf Bourguignon (nach Julia Child)

Dessert: Warmer Schokokuchen mit flüssigem Kern

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