Familie, Mütter-Challenge

Die Mütter-Challenge {Vortag}

In meinem letzten Post schrieb ich darüber, worauf ich mich dieses Jahr freue. Einen Großteil davon nimmt das Zusammensein mit meinen Kindern ein. Damit ist aber auch immer wieder Versagen und Ratlosigkeit verbunden.

Ich habe schon wieder mein Kind angeschrien. Obwohl ich in dem Moment, als die Worte lautstark meinen Mund verließen, wusste, dass es falsch ist.

Mein Kind langweilt sich und ich habe null Kreativität und Lust, mir was Tolles auszudenken.

Ich parke mein Kind am Ipad, um wenigstens mal in Ruhe duschen zu können.

Es gibt Tage, an denen ich mir stolz auf die Schulter klopfe, an denen ich das Gefühl habe, alles richtig gemacht zu haben. Aber es gibt eben auch diese anderen Tage. An denen ich mich abends so klein und schuldig fühle, dass ich mir am liebsten die Bettdecke über den Kopf ziehen und heulen möchte. An denen ich mich als Mutter in Frage stelle.

Ich möchte als Mutter dazulernen, mich herausfordern lassen, neue Wege gehen.

Und deshalb starte ich morgen die 30-Tage-Mütter-Challenge. Jeden Tag wartet eine Aufgabe auf mich. Manche werden mir leicht fallen, andere werden mich zwingen, meine Komfortzone hinter mir zu lassen. Ich mache das hier ganz öffentlich, denn so bin ich auch gezwungen, täglich Rechenschaft abzulegen.

Es geht mir nicht darum, erfolgreich und im strahlenden Licht der Supermamas dazustehen. Ich will einfach nur lernen, wie ich bessere Beziehung mit meinen Kindern baue, wie ich mit Scheitern umgehe und wie ich als Mama nicht verzweifle, sondern den Widrigkeiten frech ins Gesicht lachen kann.

Think outside the motherhood-box....

 

 

2 Gedanken zu „Die Mütter-Challenge {Vortag}“

  1. Es ist spät nachts, ich kann nicht schlafen. Da lese ich deinen ehrlichen Beitrag. Es ist gut, dass du dich in Frage stellst, aber sprich dich nicht ständig schuldig. Kinder brauchen fröhliche Mütter (mal anschreien nehmen sie dann nicht krumm). Am Ende zählt die Liebe, die du ihnen gibst. Und die spüren sie durch alle deine „Untaten“ hindurch.
    In diesem Sinne alles Liebe und viel Erfolg bei deinem Projekt! Christa

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  2. Hallo Christa, ja, ich bin ganz gut darin, ständig nach eigenen Fehlern zu suchen. Das ist meine innere kritische Stimme, die ich nicht zum Schweigen bringen kann. Du hast schon recht: wenn meine Kinder konstant Liebe erfahren, dann überleben sie es auch, wenn ich mal nicht funktioniere. Das ist sehr tröstlich 🙂
    Liebe Grüße aus dem Süden!!

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