Gedanken

Halle: Was in mir nachhallt.

„Hitler hat ja auch Gutes getan. Die Autobahnen zum Beispiel.“ 

Ich stehe mit meinen Freundinnen im Schulbus (freie Sitzplätze gibt es NIE). Wir sind in der 7. Klasse. Nein, diesen Satz sagt kein glatzköpfiger, Springerstiefeltragender, bomberbejackter Teeniehooligan. Sondern meine Freundin. Thesen hat sie aufgeschnappt, wo auch immer, und plappert sie nun munter nach. Erst vorgestern hatten wir im Geschichtsunterricht das Videomaterial von der Befreiung des KZs Bergen-Belsen gesehen und ich fühle mich seitdem bis in meine Grundfesten erschüttert. Und nun dieser Satz. Das ist, als würde man Donald Trump als einen fortschrittlichen Frauenfreund loben, weil er bereits mit der dritten Frau verheiratet ist.

So ist das mit der braunen Kacke. Sie kommt harmlos daher. In Schulbussen. An Familientischen. In deiner Stammkneipe. Man schaut darüber hinweg. Schweigt, weil es sich doch nur um dummes Stammtischgerede handelt. Harmlose alte Sprüche, die doch nicht wehtun. Die man mit einem schiefen Lächeln wegwinkt. „Die meinen das nicht wirklich so.“

Aber alles fängt mit Sprache an. Und entlädt sich mit Molotowcocktails an einer Synagogentür in Halle. Und in Gewehrsalven in Christchurcher Moscheen. Und auf einer norwegischen Insel in einem Blutbad.

Ich habe heute morgen so viel Wut in mir. Wut auf die, die diesen Wahnsinnigen den Weg ebnen. Die Wegbereiter mit ihrer perfiden Sprache, die ausgrenzt und verhöhnt und  verharmlost. Wegbereiter, die anderen die Erlaubnis erteilen, ihre vermeintliche Überlegenheit in Rasse, Religion und Kultur nun ungeniert nach außen zu brüllen und zu bomben.

Sie sind Brandbeschleuniger: Alle, die schweigen bei Stammtischgerede. Alle, die Parteien des rechten Spektrums unterstützen. Ja, auch die Afd gehört dazu. Gerade sie sind Meister darin, den Faschismus ganz subtil salonfähig zu machen. Sie wagen sich immer kurz über Grenzen und ziehen sich dann sofort wieder zurück. Aber die Worte, nein, die können sie nicht mehr zurücknehmen. Sie setzen sich fest wie tödliche Geschwüre, sie fallen wie giftiges Saatgut in Herzen, die von Bitterkeit und Angst zerfressen sind und vollziehen dort ihr tödliches Werk.

Ihr Christen in der Afd seid Handlanger der Brandbeschleuniger. Ich schäme mich für euch. Merkt ihr nicht, dass euch diese Partei mit euren Lieblingsthemen hofiert, um euch bei der Stange zu halten (Abtreibung, Anti-Islam-Politik, usw.)?

Das Gleiche gilt für globale Brandbeschleuniger wie Donald Trump mit seiner kindischen Polemik. (Ich schäme mich ebenfalls für alle Christen, die ihn unterstützen). Und für alle anderen Autokraten, die die gesellschaftlichen Geschwüre füttern.

Es fängt mit Worten an. Und vielleicht haben die, die mit Molotowcocktails um sich werfen und hasserfüllt durch Berlin und Chemnitz marschieren, selbst nie gute Worte über sich und das Leben gehört. Vielleicht fängt es genau da an.

Wir müssen bei den Kindern anfangen. Nicht nur bei unseren eigenen, sondern auch bei denen aus der Nachbarschaft. Vor allem bei jenen, die weniger begünstigt sind als wir. Wir brauchen Programme, um in „problematischen“ Vierteln Kindern und Jugendlichen ein Zuhause zu geben, damit es nicht andere tun. Jedes Kind muss erfahren, wie es sich anfühlt, ganz gekannt und ganz geliebt zu sein. Ich weiß, es ist ein idealistischer, hehrer Anspruch.

Gestern war Jom Kippur. Das Versöhnungsfest. Versöhnung miteinander und mit Gott. Alles, was auf dieser Welt Versöhnung anstrebt, wird immerimmerimmer torpediert werden. Verhöhnung ist lauter und einfacher als Versöhnung. Versöhnung wählt den anstrengenden Weg, die stilleren Worte. (Ich wähle heute keine stillen Worte, aber Unrecht muss laut als Unrecht tituliert werden).

Aber es sind die stillen Worte, die Veränderung und Hoffnung gebären. 

Nicht die lauten Kommentarspalten der Facebookseiten bestimmter christlicher Magazine.

Nicht das brüllende Geschwätz von Protestparteien.

Nicht die Angst vor dem Erstarken des Rechtsextremismus.

Es sind heute deine Worte, die Gutes pflanzen können. In deine Kinder. In vernachlässigte Kinder und Jugendliche in deinem Viertel. In Menschen, deren Herz von Bitterkeit und Angst infiziert ist.

 

 

 

 

43 Gedanken zu „Halle: Was in mir nachhallt.“

  1. Danke, Veronika, für deinen mutigen Beitrag!
    Schon seit Monaten begleitet mich das Lied #lautsein der Gruppe Maybebob und fordert mich heraus, nicht zu schweigenden, verharmlosenden Maße zu gehören. Lass uns laut sein!!

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      1. Hallo Veronika,
        ich lese deinen Blog seit einiger Zeit und freu mich jedes Mal auf neue bereichernde Einträge.
        Dieses Mal bin ich leider echt schockiert über den Hass und die menschenverachtenden Aeusserungen-sich für andere zu schämen,etc. Ich bin ganz sicher kein Freund und Anhänger der Afd und finde sehr viele Äußerungen weitaus daneben und kriminell. Dennoch finde ich begeben wir uns in ganz aehnliches Fahrwasser, wenn wir so unsachlich vorgehen und die „rechte“ Linie alle ueber einen Kamm scheren.Auch wenn man emotional so befangen ist, denke ich, dass eine gewisse Achtung und Respekt vor jedem Menschen und Kind Gottes zu wahren sind.
        Traurig und entsetzt habe ich festgestellt, dass einige deiner Leser sehr radikal pauschalisierend und hetzend sind-nur eben auf der anderen Seite. Sie sind nicht besser als die, die Sie beschimpfen.So kommen wir zu keinem echten Frieden, nur zu einem unehrlich oberflächlichen.

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  2. Danke Veronika! Es ist gut und wichtig, dass du als Influencerin deine Reichweite nutzt und klare Worte findest für das, was in unserem Land passiert. Du hättest den einfachen Weg gehen können und etwas Belangloses schreiben, hast du aber nicht. Das ist großartig und mutig. Danke!

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  3. DANKE für deine klaren Worte: Worte die aufbauen – nicht zerstören. Worte die zusammenführen – und nicht spalten. Worte die wertschätzen – und nicht abwerten. Wir brauchen so viel mehr davon.

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  4. Dieses Jahr habe ich in Form von Ahnenforschung herausgefunden, dass ich wahrscheinlich jüdische Wurzeln habe. Grösse Freude in der Familie.
    Gestern sagte ich meinen Kindern, dass sie nicht mehr in der Öffentlichkeit darüber reden dürfen, da es gefährlich ist…
    Ich hatte Angst um meine Kinder!!! So weit ist es schon wieder. Ja wieder….
    Danke für diesen Artikel

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  5. Danke Veronika, für Deine wichtigen Worte. Mir fällt gerade die diesjährige Jahreslosung ein. “ Suche den Frieden und jage ihm nach „. Lasst es uns tun. Mit Worten , Taten und, nicht zuletzt, mit Gebet !

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  6. Leider ist auf dieser Welt das Böse vom Guten (und umgekehrt) kaum zu trennen.
    Gefährlich sind aber alle, die ihre An=Sicht einer Sache oder eines Zusammenhangs für die allein richtige halten.

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  7. Ja! Unbedingt! Und trotzdem fehlen mir oft die Worte, bin ich fassungslos und weiß nicht, wie ich an eine derart verdrehte Argumentation rankommen soll. Genau die Halbwahrheiten brechen uns so oft das Genick. Ich werde üben, zu reden und mir Worte im Vorfeld suchen ( wie wäre es mit einem Artikel zur Formulierungshilfe?).

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  8. Hat dies auf sydowsiegbach rebloggt und kommentierte:
    Hallo Veronika, ich bin auch Christ und seit über 30 Jahre Flüchtlingsbetreuer und 11 facher Opa und aktiv in der AfD und im Bundes-Vorstand der Christen in der AfD (ChrAfD). Wir setzen uns für das Leben der Ungeborenen bis zu den Senioren ein. Wie setzen den Zerstörern unserer Gesellschaft (Deutschland verrecke, Gegen Vaterland, Staat und Patriarchat und Gott) Freiheit und Demokratie gegen. Wir wollen nicht, dass das Volk wie im sozialistischen Experiment wie in Venezuela leidet (das wievielte schreckliche Experiment?). Wir wollen unsere Kinder nicht an ihr Geschlecht durch paderastische Menschen zweifeln lassen. Wir wollen echten Umweltschutz und nicht wegen des nützlichen CO2 unsere Industrie und damit den Wohlstand kaputt machen! Wir wollen Frieden und Handel mit gleichberechtigten souveränen Nachbarstaaten und keinen Krieg. Wir wollen den Augapfel Gottes, die Juden und Israel schützen und nicht hier in Europa dem antisemitischen Islam freien Lauf gewähren (wie selbst liberale Moslems uns drin unterstützen). Aber Sie nennen uns Brandstifter und uns Christen in der AfD Wegbereiter der Brandstifter! Das ist so grundverkehrt wie Feuer und Wasser das Gleiche sind! Gerne schicke ich Ihnen ein Buch der ChrAfD kostenlos zu und lade Sie zu Gespräche mit uns ein! Sie diskriminieren die einzige Alternative in Deutschland gegen die Gesetzesbrüche der Regierenden, denen die Bürger nur lästig sind und die deshalb eine Direktdemokratie ablehnen! Im Römer lesen Sie wie Gott Obrigkeit sieht: Das Gute fördern und das Böse bestrafen! Und wenn die Obrigkeit zum Beispiel Abtreibung fördert, ist für Christen und Bürger insgesamt Widerstand grundgesetzlich gefordert ( natürlich ohne Gewalt). Klaus Sydow, Siegbach

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    1. Danke, Herr Sydow, für Ihren Kommentar, den ich sehr hilfreich finde. Ich denke, es ist sehr gefährlich zu verallgemeinern und ich weiß, dass es in der Afd auch viele gibt, die alles andere als rechtsextrem sind und sich für gute, wichtige christliche Werte einsetzen.
      Ich weiß nicht, ob es hilfreich ist, wenn wir uns als Christen über unsere Mitchristen erheben, uns für sie schämen und sie verurteilen – völlig pauschalisierend, ohne sie überhaupt zu kennen. Die Probleme dieser Welt löst das sicher nicht.
      Natürlich ist es wichtig, dass wir als Christen den Mund auf machen und für das Richtige einstehen, gegen den Strom schwimmen. Sowohl wenn es um Rechtsextremismus als auch um Abtreibung geht und soooo viele andere Themen, zu denen man heutzutage kaum noch seine Meinung sagen darf.
      Aber lasst es uns in Liebe tun – zu unseren Geschwistern und zu unseren Mitmenschen.

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    2. Nach meinem Eindruck ist die AFD zum größten Teil eine Sammlung menschenverachtender Leute und dazu mit deutlicher Nähe zu offiziell rechtsradikalen Organisationen. Sie können sich ja mal hier informieren:
      https://www.verfassungsschutz.de/de/aktuelles/zur-sache/zs-2019-002-fachinformation-zu-teilorganisationen-der-partei-alternative-fuer-deutschland-afd
      Jesus hat das Gebot der Nächstenliebe als eines der beiden wichtigsten genannt.
      Wie können sie sich als Christ bezeichnen und in einer Partei sein, die fast ausschließlich in menschenverachtender Weise über Flüchtlinge spricht? Einzelne Beispiele hier:
      https://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/rechte-vor-einzug-in-den-bundestag-so-extrem-sind-die-kandidaten-der-afd/20350578.html
      Es ist juristisch verifiziert, dass die AFD „rechtsextrem“ ist:
      https://mobile.twitter.com/Loeffelmacher/status/984860459684761600

      Nach meinem christlichen Verständnis kann man nicht Christ sein und Mitglied oder auch nur Sympathisant einer rechtsextremen Partei sein.

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    3. Lieber Herr Sydow,
      ich sehe, dass Ihnen viele Themen ein echtes Anliegen sind und das ist Ihr gutes Recht. Ich möchte mich gar nicht auf einen Diskurs über die vielen von Ihnen aufgeführten Einzelthemen einlassen, denn das würde hier den Rahmen sprengen. Ich bin gerne Bürgerin dieses Landes, wo wir uns in Freiheit und Frieden versammeln können. Wo auch die AfD ihren Platz hat, auch wenn es mir persönlich nicht schmeckt. Ich bin aber auch dankbar, dass wir eine Trennung von Kirche und Staat haben, wie das in einem ordentlichen Staatssystem sein sollte. Deshalb erwarte ich auch nicht von unserer Regierung, dass sie in allen Punkten bibeltreu agiert (und was bibeltreu ist….das ist halt auch immer ganz starke Interpretation).
      Ja, ich nenne die AfD Brandstifter, weil sie mit ihrer Polemik und den sprachlichen Entgleisungen zur gesellschaftlichen Enthemmung beiträgt. Deshalb kann ich es leider wirklich nicht verstehen, wie man als Jesusnachfolger dabei mitmischt. Jesus war nicht politisch. Sehr zum Ärger einiger seiner fundamentalistischen Anhänger, die ihn schon die verleidete römische Besatzung stürzen sahen. Nein, ihm ging es nie darum, politische Systeme zu verändern, sondern Reich Gottes zu bauen. Und das ist etwas ganz anderes. Das findet im Herzen statt.
      Ich wünsche Ihnen sehr, dass sie sich in gute Dinge investieren, die zum REich Gottes beitragen. Aber die nicht zu einer weiteren gesellschaftlichen Spaltung und Enthemmung beitragen.
      An einem Buch der ChrAfD bin ich nicht interessiert, trotzdem Danke für das Angebot.

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      1. Liebe Veronika,
        wenn Jesus nicht politisch war, und Sie Herrn Sydow daher vorwerfen, sich auf seine Art als Jesusnachfolger politisch zu engagieren, warum machen Sie dann Ihren Blog zu einem politischen Meinungsorgan? Warum agieren Sie politisch und bringen lautstark Ihre, auch politische, Verachtung für andere Menschen und sogar Geschwister zum Ausdruck, statt wirklich Reich Gottes zu bauen, indem Sie sich liebevoll nach gerade den Menschen ausstrecken, die es Ihrer Meinung nach ja offenbar eigentlich besonders nötig hätten? Wann hat Jesus Menschen öffentlich beschimpft, bevor Er sich geduldig und liebevoll nach ihnen ausgestreckt hatte? Selbst die Pharisäer sind von Jesus besser behandelt worden als die Menschen und Christen in der Afd von Ihnen in diesem Blog. Und selbst wenn Jesus Menschen harsch kritisiert hat, müssen wir bedenken, dass Er als einziger in dieser Welt dazu das Recht hatte, denn worin wir als unvollkommene Menschen andere richten, richten wir auch immer uns selbst. Ich möchte Sie nicht richten, aber ich möchte Sie bitten, sich auf unseren gemeinsamen Herrn zu besinnen, so dass wir gemeinsam zuerst und vor allem GOTTES Reich bauen, in dem alle Menschen Gnade finden, die ihr Vertrauen auf Jesus setzen.
        LG, Arne

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  9. So tolle und treffende Worte ♡ Es ist Zeit, laut zu werden gegen diesen Wahnsinn, gegen so viel Verachtung gegenüber Menschen und deren Denkweise. Und das ganze was es antreibt und nährt ist immer wieder Angst- und Panikmache. Denn das vertreibt nämlich eine liebende und subjektive Denkweise, es vertreibt die Gabe zum Reflektieren und zum Miteinander ins Gespräch kommen.

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  10. Warum?
    … stellen sich die ChrAfD nicht gegen die rechtsextremen, menschenverachtenden,… Aussagen ihrer Parteikollegen?
    … sitzt keiner der ChrAfD im Parteivorstand?
    … uvm.
    „Hitler hat ja auch Gutes getan“ und „in der AfD gibt es ja auch viele die nicht rechtsextrem sind und sich für gute christliche Werte einsetzen“
    Verharmlosen, relativieren und dann auch noch positiv darstellen – scheint auch fast 75 Jahren nach Kriegsende zu funktionieren.
    Unfassbar!
    Danke für Deine Impulse, Veronika.
    Ich nehme mit, einen Anfang zu machen und sei er noch so still und klein, aber in der Hoffnung auf Veränderung und Versöhnung.

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  11. …. und was soll an Autobahnen so grundsätzlich gut sein, dass man sie immer wieder erwähnen muss, sobald es drum geht, was Herr H. Gutes über uns gebracht hat?
    Was wollen wir denn lieber, ein paar Fernstraßen als ABM zu Propagandazwecken — oder Millionen Tote nach einem von ihm angezettelten Weltkrieg?
    Selbst wenn wir die Toten hinter den Fronten außen vor ließen, wären es immer noch viel zu viele Tote, zu viele verdorbene und ausgelöschte Existenzen, zu viel Leid und Elend, das Herr H. über uns gebracht hat, um ihn auch nur mit einer Silbe zu loben.

    p.s.: wir lassen die Toten hinter den Fronten nicht außen vor. Wir vergessen sie NIEMALS.

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  12. Guten Abend,
    ich hatte mich für diesen Blog angemeldet in der Hoffnung auf geistliche Inputs.
    Nun muss ich doch sagen, bin ich sehr erschrocken darüber, wie hier in diesem Beitrag über andere Christen hergezogen und auf sie herabgeschaut wird, sie geradezu diskriminiert werden.
    Und überhaupt nicht kann ich verstehen, wie das dann noch so oft mit „Danke!“ kommentiert wird.
    Veronika, Du schreibst „Es sind heute deine Worte, die Gutes pflanzen können.“ Aber ich sehe nicht, wie solche fast schon hasserfüllten Worte in diesem Beitrag Gutes pflanzen. Sollten wir als Christen nicht an unserer Liebe zueinander zu erkennen sein?

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      1. Finde ich schon.
        Es geht doch darum, wie man Böses mit Gutem bekämpft.
        Sätze zu anderen Christen wie „Ich schäme mich für euch!“ sind meines Erachtens aber einfach nichts „Gutes“. Sie fühlen sich für mich einfach nicht richtig an und hinterlassen bei mir nach dem Lesen des Blog-Beitrags – in dem ja auch viel Gutes steht – einfach einen fahlen Beigeschmack.
        … Auch wenn ich hier wohl fast die einzige zu sein scheine, der das so geht…

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  13. Mich irritiert auch wahnsinnig, dass Christen eine AFD wählen. Danke, Veronika, für deine klären Worte. Sie drücken genau das aus, was ich auch empfinde. Mir wird regelrecht übel.

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  14. Es macht mir Angst, dass wir vielleicht auf eine rechtsradikale Diktatur zusteuern.
    Es macht mir Angst, dass wir vielleicht auf eine islamistische Diktatur zusteuern.
    Gibt es denn nichts dazwischen?

    Entweder, ich äußere mich absolut links orientiert – oder ich werde als rechtsextrem verunglimpft.
    Gibt es denn nichts dazwischen?

    Entweder, ich bin offiziell linksorientiert und darf mich dann Christ nennen – oder ich werde als Christ nicht anerkannt.
    Gibt es denn nichts dazwischen?

    Es macht mir Angst, dass ich mich davor fürchte, diesen Beitrag mit meinem Namen zu unterschreiben.

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  15. Um die Wahrheit zu sagen, muss man niemanden niedermachen.

    Es gibt so viele unterschiedliche Formen von Gewalt – auf ganz unterschiedlichen Ebenen: Von verbaler Gewalt bis hin zu Totschlag. Von religiös bis hin zu politisch motivierter Gewalt. Das beginnt bei brennenden Autos von AfD-Politikern (Antifa) und gipfelt in den Katastrophen von Halle und Berlin/Breitscheidplatz.

    Wie können wir jenseits von dogmatischen Grabenkämpfen und Schubladendenken zu echten Brückenbauern und Friedensbotschaftern werden?

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    1. Bestimmt nicht dadurch, dass man Unrecht verharmlost, und ja, es gibt verbale Gewalt, mir fallen da einige Beispiele von AFD Politiker ein, mit denen sie sehr negativ auffallen.

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