Freitags-Futter

Freitags-Futter

Freitags halte ich inne, mit einem Blick zurück auf die vergangene Woche. Was hat meiner Seele, meinem Körper gut getan? Was hat mich wortwörtlich “gefüttert”?

Vor zwei Jahren hab ich mal einen Blogeintrag mit dem Titel „Zuckerguss“ geschrieben. Den habe ich gerade rausgekramt, gelesen und mich dabei innerlich gewunden, weil ich heute einiges anders formulieren würde. Aber ich habe diesen Ausschnitt rauskopiert, weil er meine vergangene Woche erzählt:

Es ist nämlich überhaupt nicht einfach, die letzte Woche mit den angemessenen Worten zu beschreiben. Am liebsten würde ich eine Reihe von rosamundepilchrigen Adjektiven benutzen. So wunderbar, aufregend, nervenaufreibend, herzerfrischend waren die letzten 7 Tage. Jeder  von diesen Tagen hat neu und süß geschmeckt. Als hätte jemand eine Riesenportion Zuckerguss über mir ausgegossen.

Tja, ich hatte mal wieder so eine Woche. Kommt nicht oft vor, aber wenn, dann ist das wie eine Segens-Dusche von oben. Aus der kommt Zuckerguss raus. Wirklich! Der Zuckerguss hat mich übersatt gemacht und jetzt liege ich platt und müde und vollgefressen auf der Couch (Nachher werde ich noch eine Runde Staubsaugen und Bügeln, versprochen).

Zuckerguss:

  • Stricknachmittag mit anderen Mamas.
  • Eine Familien-Kaffeerunde bei lieben Freunden.
  • Book-Club.
  • Jeden Morgen fünf Minuten Stille im ersten Licht des Tages.
  • Positives Gespräch mit Amelies Lehrerin.
  • Ganz vielleicht Aussicht auf ein Haus???? (Vor meinem inneren Auge habe ich es bereits renoviert und eingerichtet)
  • Viele, produktive Schreibstunden.
  • Backlust.
  • Und gestern ein rundum schlagsahniger Zuckertag mit einer Lesung als Krönung. 100 Frauen, Wiedersehen mit Freunden, Sally an der Gitarre, ich hab ein bissl aus meinem Buch gelesen. Meine Bühnenangst von früher ist Schnee von gestern. Sally meinte: „Ich glaube, du bist aus deiner Angst rausgewachsen.“ Dann sind wir nachts heimgefahren, haben ganz ganz viel Persönliches geredet und dabei Pringles gefuttert. Das war schön.

Jetzt krieg ich mein Grinsen nicht mehr aus meinem Gesicht. Das bleibt noch ein paar Tage. Der Zuckerguss war halt auch extrem nahrhaft…

 

 

 

 

 

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