Bilder, Dankbarkeit

Momente zwischendrin

Die ersten Tage nach dem Urlaub waren hart. Erziehungsfragen und Wackelzähne. Wäscheberge und Müdigkeit. Frust und Energieräuber. Heulattacken und Schreianfälle. An solchen Tagen vergesse ich schnell, dass solche Phasen vorübergehend sind und versenke mich im Selbstmitleid. Und an genau so einem düsteren Tag nahm ich meine Kamera zur Hand, fest entschlossen, die Momente und Dinge festzuhalten, für die ich dankbar bin. Es lag vielleicht nicht an der Kamera. Aber mit jedem Bild lichtete sich der Nebel. Sonne brach durch. Ich nahm immer mehr die schönen Momente wahr, die oft so flüchtig sind, dass sie bereits von dem nächsten Geschwisterstreit platt gewalzt werden. Wenn ich die Bilder der letzten Tage durch gehe, dann muss ich lächeln. Ich sehe die Farben des Herbstes, schmecke die Süße der Äpfel, höre das Lachen von Kindern, spüre den Wind, rieche faulendes Laub. So viele Momente zwischendrin, die einfach schön waren und die es wert waren, dass ich sie wahr genommen habe.

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7 Gedanken zu „Momente zwischendrin“

  1. Da sitz ich, tränenüberströmt, nach einem Morgen den ich wieder einmal lieber aus dem Kalender streichen möchte. Meine 2-jährige, die in einer Jammer-, Trotz- und Schlechtelaune Phase ist, hat ihrer 5 Wochen alten Schwester, die den ganzen Morgen schon unruhig und quängelig ist, ihre Puppe übern Kopf gehauen (eh nur ausversehen). Dieses Jammern und Quängeln macht mich wahnsinnig. Es nimmt mir den Blick für das Schöne, wo ich doch gestern Abend die beiden Mädchen noch betrachtet habe und zu meinem Mann sagte, „gibt es etwas schöneres als 2 gesunde Töchter?“.. Warum sind diese Momente so schnell vergessen und die anderen halten mich stundenlang in ihrem dunklen Loch fest?
    Danke, dass ich genau in diesem seligen Moment, wo nun beide schlafen, diesen Beitrag gelesen habe. Der Nachmittag gibt mir die Chance für einen Neustart und ich werde mich bemühen auf die tollen Momente zu achten und diese festzuhalten.
    Herzlichst Sarah

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    1. Hallo Sarah,
      oh, wie ich diese Tage kenne! Und wenn man dann noch mit Schlafmangel und Hormon-Ungleichgewicht kämpft, wiegt alles dreifach schwer. Diese Tage dürfen sein – meistens sind sie nicht nur ganz schlecht oder nur supertoll. Schweres liegt neben Leichtem. Trauriges neben Fröhlichem. Und oft fließt es ineinander über. Wichtig ist halt nur, sich nicht im Schweren zu verlieren. Und da hilft es mir, immer wieder meinen Blick auf das Gute zu lenken – ohne dabei krampfhafter Überoptimist zu werden. Hoffentlich hilft es dir auch, gerade in Momenten, wenn dich das Leben zu überwältigen scheint!
      Liebe Grüße
      Veronika

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  2. Sehr schön, die Fotos und Gedanken. Ich habe zwar keine kleinen Kinder mehr, aber zwei unsrer Enkel wohnen im Haus und wir haben in unsrer Landwirtschaft viel Arbeit. Ich übe mich auch mehr und mehr doch den Augenblick zu sehen, das Schöne, und versuche das Leben zu genießen.

    Herzliche Grüße

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  3. Wow, deine Bilder sind soooo der Hammer. Die haben auch mich grad ganz dankbar gemacht.(Jetzt, wo die kids schlafen und die Wäschberge weit weg sind…)Dein Blog ist immer wie ne kleine Oase in meinem Alltag. DANKE!
    Liebe Grüße, Ju

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