Lyrisches

Dornen-Gott

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Du findest Gott in einer Schublade.
Vier Seiten aus
Regeln und
Dogmen und
Sicherheit und
Ordnung.
Ein geregelter,
sicherer,
ordentlicher Gott,
bedürftig nach Kontrolle
und Wächtern.

Ich finde Gott
an meinen dunkelsten Orten.
Zwischen meinen Bettlaken und
den Seiten eines Gedichtbands.
Auf Berggipfeln.
Und den Tälern.
In den Gesichtern der Zerrütteten
und ihrer Sehnsucht.
Im Lachen meiner Geliebten
und in ihren Dornen.
Im Geruch frischen Brotes
und dem Wein
und in meiner Endlichkeit.

 
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3 Gedanken zu „Dornen-Gott“

  1. je länger ich mit Gott meinen Weg gehe ( es immer wieder neu versuche) umso mehr bin ich froh, dass ich anderen Menschen nicht erklären muss Z.B. berufsbedingt, wie Gott es nun gemeint haben könnte oder ER es gemeint hat, wie man ihn finden kann, usw.Ich wünschte mir manchmal etwas mehr Bescheidenheit, Demut und Zurückhaltung in der Interpretation der Heiligen Schriften von Auslegern und die Anerkennung vieler ungelöster Fragen in Bezug auf Gott und sein Wort.

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