Familie

Neue Klamotten als Frustpflaster

Streichen wir bitte den heutigen Tag aus dem Kalender. Ich weiß nicht ob meine Kinder gerade eine „Phase“ durchmachen oder ob sie der Hitzefritz gebissen hat. Es vergingen keine fünf Minuten ohne Drama und ohne Mama-MAAAMAAA-Schreie. Ich hatte deswegen heute kleinere Ausfälle und ein langes Freundinnen-Telefonat, das mir gut getan hat. Nun ist mein Mann eingesprungen, denn ich habe vor ca. 5 Minuten angedroht, dass ich mir gleich ins Knie schießen werde. Oder mit der Tür so lange knalle, dass sie aus den Angeln fliegt.

Statt eines weiteren Wutanfalles meinerseits habe ich die Nähmaschine traktiert. An solchen Tagen habe ich wenig vorzuweisen außer zusammengebissene Zähne. Und deshalb tut es gut, meinen Frust an der Nähmaschine auszulassen. Ich Grobmotorikerin war nie wirklich gut im Nähen. Zumindest hat man mir die Lust daran in der Grundschule systematisch wegtrainiert. Aber seit ein paar Jahren wage ich mich Stück für Stück vor. Hier ein Kurs, da eine Nähsession mit meiner Mutter (gelernte Schneiderin), dort ein Tutorial. Und endlich ist es mir dank eines genial-einfachen Schnittmusters gelungen, ein Kleidungsstück herzustellen. Hab nur drei Abende dafür gebraucht!

Auch wenn ich meinen Kindern heute keine gute Lektion lehren konnte, so konnte ich ihnen wenigstens das beibringen: Neue Klamotten machen glücklich.

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2 Gedanken zu „Neue Klamotten als Frustpflaster“

  1. Sehr süßes Kleid und Hut ab vor dir, wenn meine Kids mich dermaßen auf die Palme bringen, wär ich nicht imstande ihnen etwas so schönes zu zaubern.

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