…am liebsten Zuhause. Früher habe ich die ganze Welt bereist und vermisse es oft, den Rucksack aufzuschnallen und in ungewisse Abenteuer aufzubrechen. Aber doch ist mein liebster Ort: Daheim. Weil ich einen Ort brauche, an den ich gehöre.
Ich schreibe heute weniger über meine Familie, denn je größer unsere Kinder werden, desto weniger habe ich das Recht, sie in die Öffentlichkeit zu stellen.
Aber ich schreibe über den Alltag. Über die Momente, die unser Leben so lebenswert machen. Und über Momente, die tonnenschwer wiegen. Aber alle gehören zu meiner Lebensreise, die hoffentlich ein Heilungsweg ist.
Ich schreibe über meinen Glauben, der weder zahm noch angepasst ist. Kirche ist momentan unser Wohnzimmer und der Wald, ehrliche Gespräche und das Klavierspielen, das Vaterunser und Gebet mit Freunden. Je mehr ich nachdenke und bete und forsche, desto weniger Antworten habe ich. Und desto weiter wird mein Herz.
Ich schreibe über Leben abseits des Mainstreams. Ruhe statt Perfektion. Bescheidenheit statt Konsum. Natur statt Reizüberflutung.
Ich schreibe übers das Menschsein in der Lebensmitte. Über das Loslassen von Identitäten, die nicht mehr passen. Über Trauer, Verlust und den Aufbruch in neue Lebensphasen.
Mein Beruf ist meine Leidenschaft: Das Schreiben von Büchern, Artikeln und diesem Blog. Vorträge halten. Und dann sind da noch die Tätigkeiten, die unsichtbar und unbezahlt sind: Der Haushalt, ein großer Garten, Gemüseanbau, Brotbacken, Ehrenamt.
Ich schätze guten Tee und Vegemite, Rucksackreisen und Bücher, Kunst und Wandern, Stricken und Nähen, Zines entwerfen und neue Ideen entwickeln.
Ich wünsche dir, dass Du hier Ruhe, Freiheit und den Segen erfährst, der sich in den kleinen Winkeln deines Alltags versteckt hält.
Willkommen!
