Neuigkeiten!

Ihr Lieben,

Ich war eine Weile ruhig und das hatte zwei Gründe.

Erstens: Die Weltlage setzt mir gründlich zu. Ich bin ein sensibles Pflänzchen, welches sich selbst schützen muss, wenn es stürmisch wird. Zu meinem persönlichen Schutzprogramm gehören bewusster Rückzug und Fokus auf die greifbaren Dinge des Lebens. Wie z.B. Kunst, Gärtnern, Backen, Lesen, Helfen.

Der zweite Grund für meine Absenz: Ich habe mir viele Gedanken über soziale Medien, meinen Blog und die damit verbundene Arbeitszeit gemacht. Nun bin zu der ehrlichen Einsicht gekommen, dass ich einfach nicht besonders gut darin bin, einen Insta-Account gekonnt zu pflegen. Ich habe es wirklich versucht, aber weder ist mir bisher ein einheitliches Design noch eine ausgeklügelte Strategie gelungen. Beides erstickt meine Kreativität, die sich einfach gerne in viele Richtungen ausbreitet. Daher ist und bleibt der langsame, altmodische Blog ein Format, das zu mir passt wie ein eingelaufener Wanderschuh an den Fuß.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Ab nächster Woche werde ich hier Premium-Inhalte teilen.

Was bedeutet das für dich?

  • Du wirst weiterhin einmal pro Monat freien Zugang zu einem Blogpost haben.
  • Gegen eine kleine Abo-Gebühr kannst du im Monat zwei weitere Blogbeiträge lesen
    (Sobald ein Premium-Beitrag online geht, wirst du automatisch durchs Menü geführt)

    „Jetzt springt die Veronika auch auf den Zug der Kommerzialisierung auf, waaaaah!!!!

    Ich weiß, ich weiß!

    (Aber keine Angst – es handelt sich nur um ein Abo, nicht um zugeschaltete Werbung.)

    In diesem Blog stecken unendliche Stunden Arbeitszeit, die ich euch von Herzen gerne über die Jahre geschenkt habe. Aber ich möchte / muss vermehrt zum Familieneinkommen beitragen. Und das will ich weiterhin freiberuflich tun können, wozu eben auch dieser Blog gehört.

Was ich dir verspreche und was du als Abonnent*in hier finden wirst:

  • Das gute, bewährte Format aus Texten und Bildern.
  • Ehrliche Essays über das Leben, den Glauben, den Zweifel, den Alltag.
  • Praktisches aus Garten und Küche für What-Would-Grandma-Do-Fans.
  • Die Links der Woche zu interessanten Artikeln und Videos.
  • „Auf meinem Nachtisch“ – Aktuelle Leserunde.
  • Extras für Fasten- und Adventszeit.

So, puh. Jetzt hätten wir das Geschäftliche erledigt. Das ist mir gar nicht leicht gefallen. Denn ich weiß, dass du mit großer Sicherheit ein langjähriger, treuer Blogleser bist. Du hast es bis hierher ausgehalten mit mir, wir haben einiges zusammen erlebt. Manchmal warst du nicht meiner Meinung, ein anderes Mal konnte ich dich mit meinen Worten abholen. Nichts läge mir ferner, dich und unsere nette kleine Community hier zu vergraulen.

Ich werde diesen Blog weiterhin brauchen. Als Ort, an dem ich weich landen kann. Wo ihr weich landen könnt!

Wir erleben kollektiv eine seelisch anstrengende Zeit. Die noch nicht mal annähernd so anstrengend ist wie für unsere osteuropäischen Nachbarn! Sie erleben ein Trauma, von dem wir an den Rändern berührt werden.
Man steht daneben und kann wenig bis gar nicht helfen. Dieses Gefühl der Überwältigung und Hilflosigkeit begleitet mich durch meine Tage und es sind immer wieder die alltäglichen Handgriffe, die mir helfen, nicht in einem Strudel aus Ängsten und Sorgen zu ertrinken. Ob es das Schaufeln von Erde ist oder das Putzen einer Wohnung für Flüchtlinge oder das Brotbacken oder Sockenstopfen oder das Schmücken des Osterstraußes. Ich bete dieser Tage nur mit den Händen, kaum mit Worten.

Und wie betest du dieser Tage?

Mit Worten?

Mit Händen?

Oder ist Beten gar nicht dein Ding?

25 Kommentare zu „Neuigkeiten!

  1. Liebe Vroni,
    ich finde es wichtig, dass du ehrlich dazu stehst, dass du von deiner Arbeit auch leben möchtest. Wir sind es so gewohnt zu konsumieren und Dinge selbstverständlich zu nehmen. Für mich ist es ein Zeichen der Wertschätzung an Dich und Deine Arbeit Dir ein (finanzielles) Dankeschön zurück zu geben. Danke für deine Ehrlichkeit, deine Offenheit und deine Worte.

  2. liebe Veronika, auf dein ABO freue ich mich! Deine „Arbeit“ ist es wert von Herzen gewürdigt zu werden. Und für Herzensarbeit bezahle ich sehr gerne, auch im ABO! Vielen Dank für deine inspierierenden Denkanstösse und der Schritt aus der Komforzone zu gehen!!

  3. Liebe Veronika,
    Ja, ich will! Wann und wie startet das Abo?
    Dein Blog ist Gold wert für mich, deswegen ist es nur recht und billig, wenn ich Dir wenigstens Geld zukommen lasse. Du machst eine großartige und wundervolle Arbeit und brauchst Dich weder rechtfertigen noch blöd fühlen, wenn es um eine finanzielle Entschädigung dafür geht.
    In herzlicher Verbundenheit,
    Constanze

  4. Ich verstehe zwar den Zusammenhang zu Instagram an dieser Stelle nicht, finde deine Entscheidung aber schlüssig und freue mich auf deine Inhalte. Ich bin neugierig, wie du das /technisch) umsetzt und werde ganz sicher Abonnieren 🙂

  5. Sehr schön! Ich freue mich über deine Entscheidung. Ich bin viel lieber konzentriert auf Blogs unterwegs, ohne ständige Ablenkung. Und: wer arbeitet, sollte auch dafür bezahlt werden. Es wird also für mich auch endlich mal Zeit, meinen Beitrag zu leisten. Danke, dass du mir es einfach machst 😉

  6. Liebe Veronika,

    bleiben deine bisherigen Blog-Beiträge frei verfügbar?
    Wenn ich zahlende Abonnentin werde und habe mir einen Beitrag ausgesucht, den ich lesen will – kann ich den ab da „immer“ lesen oder müsste ich ihn für ein erneutes Lesen auch neu freischalten?

    Danke und liebe Grüße
    Claudia

  7. Wie bete ich gerade? Worte fehlen mir auch. Erbarme dich, das passt für mich.
    Viele deiner Beiträge haben mich tief gerührt. Immer noch als erstes ganz präsent ist der Vorgarten. Alles liegt brach. Und daraus kann etwas entstehen. Etwas, was ich gerade wieder erlebe – wenn ich auf die Welt schaue und wenn ich in meine kleine Welt schaue.
    Ich brauche kein Instagram, ich mag den Blog. Er tut mir gut. Und ich lese gerne hier weiter. Und je nachdem wie viel das Abo kostet auch gerne mehr..
    Liebe Grüße von der Ostsee
    Kerstin

  8. Sehr schade – sehr traurig diese Entwicklung. Ein Armutszeugnis. Warum nicht auf freiwilliger Basis sich an die wenden, die es sich offensichtlich leisten können? Aus den oben stehenden Kommentaren wird doch deutlich, daß die Bereitschaft hier für die Inhalte zu bezahlen bei denen da ist. Dieses Blog wird also – wie so Vieles in der christlichen Szene – zur Mittelschichtveranstaltung. Wer es sich nicht leisten kann, wird ausgegrenzt. Übrigens: Sogar die taz kann ihre Artikel per Internet veröffentlichen und über freiwillige Beiträge finanzieren.

    1. Lieber Kommentator oder Kommentatorin,
      es tut mir sehr leid, dass dir meine Entscheidung bitter aufstößt. Wie ich aber schon im Beitrag schrieb: Ein Beitrag pro Monat wird kostenfrei zugänglich sein. Was immerhin ein Drittel meiner Gesamtbeiträge ausmacht. Hätte ich die Reichweite der taz, tja, dann würde ich das auch so handhaben mit freiwilligen Beiträgen. Aber ich bin nur eine kleine One-Woman-Show, die seit fast 13 Jahren bisher kostenlosen Content zur Verfügung gestellt hat. Ich denke, dass solltest du bitte mit einkalkulieren.

      1. Liebe Veronika, du machst das genau richtig!
        Deine Blogs geben mir Anregungen, innere Ruhe, eine andere Perspektive und sind so schön formuliert. Ich könnte auf diese Art und Weise nicht so leicht schreiben.
        Seit mehr als 10 Jahren freue ich mich auf deine Blog-Einträge und es ist der einzige Blog, welcher mich solange schon begleitet.
        Anstelle einer unnötigen Ausgabe, investiere ich daher in meinen Lieblings-Blog.
        Liebe Grüße

      2. Liebe Veronika, lass dir kein schlechtes Gewissen machen, dein Angebot ist mehr als fair – wer arbeitet, soll auch Geld dafür bekommen! Wir sind es schon viel zu lange gewohnt, dass gerade im Internet (und ganz besonders im christlichen Bereich!) unbezahlte Arbeit zur Regel geworden ist – das ist nicht in Ordnung.
        Ebenso wenig das Argument, dass Verkündigung umsonst sein muss: Von einem Pfarrer oder einer Pfarrerin würde auch niemand verlangen, dass sie umsonst arbeiten. Auch christliche AutorInnen bekommen Geld für Bücher – warum sollten Internettexte von professionellen AutorInnen es dann sein? Das Argument der Ausgrenzung zieht meines Erachtens vor allem deshalb nicht, weil es ja weiterhin kostenlose Blogbeiträge bei dir gibt. Und für Bücher bezahle ich ja auch – warum dann nicht auch geschriebene Beiträge im Netz (die Essenz des Buches ist ja auch der Text, nicht Papier und Buchdeckel….).
        Du hast jedes Recht darauf, dich und deine Arbeit so wertzuschätzen, dass sie auch bezahlt wird.
        Ich freue mich schon auf das Abo, es wird das erste, das ich abschließen werde!
        Alles Liebe

  9. Ich freue mich, das ich in Zukunft, auf diesem Weg deine Arbeit würdigen kann!
    Ich bete mit Herz und Händen für Worte bin ich zu müde……aber das wurde mir grad erst wieder bewusst, dass beten mit Händen auch ankommt. Danke!
    Alles Liebe Tina

  10. Hallo Veronika, du hast ja gar nicht erzählt, wie Frau abonnieren kann und wieviel es kostet – oder habe ich das übersehen? LG,ChristineVon meinem/meiner Galaxy gesendet

    1. Richtig. Ich hatte den Preis noch offen gelassen, weil ich diese Woche in der Findungsphase bin. Wenn du meinen Blog abonniert hast, wirst du ja informiert, wenn ein neuer Post online ist. Dann einfach auf den Link gehen und dann wirst du automatisch durch den Prozess geleitet (Und ich hoffe, das klappt hier alles bei WordPress :))

  11. Ich finde es auch schade. Irgendwann hast du mal geschrieben, das du so glücklich bist dir das Hausfrau und Mutter sein leisten zu können. Da find ich es jetzt doch etwas unpassend für den Blog Geld zu verlangen, der uns ja in dein Leben ein Stück weit hinein nimmt. Du verdienst dein Geld ja auch mit deinen Büchern. Ich dachte immer der Blog gibt beiden Seiten was, uns ein Einblick in dein Leben und dir das teilen und gehört werden von deiner Meinung und Gefühlslage. Jetzt fühlt es sich für mich an, als wäre ich nicht mehr deine „Freundin“ im Garten, sondern mehr als würde ich eine Ware kaufen müssen. Ich weiß nicht, ich finde es irgendwie schade. Aber klar du darfst das natürlich machen, abonnieren werde ich nicht.

  12. Liebe Veronika,
    als stille Leserin hast Du mich mit Deinem Blog schon viele Male zum Lachen, Innehalten, Nachdenken und innerlichem Erweitern gebracht. Ich freue mich, dafür ab jetzt auch was geben zu können.
    Herzlich, Anne

  13. Liebe Veronika,
    Danke ich habe deine Blogeinträge immer gerne gelesen.
    Ich würde dir auch liebend gerne Geld geben für deine tollen Beiträge und Bilder…..aber es wird mir leider wahrscheinlich nicht möglich sein.
    Liebe Grüße

  14. Liebe Veronika, ich lese deinen Blog schon viele Jahre mit Genuss und kann alle deine Argumente für die Erhebung einer Gebühr nachvollziehen. Als Familie mit vier Kindern und ich mit dem jüngsten noch in Elternzeit, dazu der deutlich spürbaren Inflation und gestiegenen Kosten in so vielen Bereichen, müssen wir jedoch gerade jeden Euro umdrehen und ein Blog-Abo kommt deshalb leider momentan nicht in Frage. Ich freue mich jedoch, weiterhin einmal monatlich kostenlos von dir lesen zu können. Das ist ein fairer Kompromiss. LG Corinna

  15. Liebe Veronika,
    schon lange lese ich hier mit. Ob ich das in Zukunft noch tun werde, wird sich zeigen… Ich finde es sehr schade, dass du einen Teil deiner Beiträge nun nur noch kostenpflichtig teilen möchtest. Einfach aus dem Grund, dass es sich leider nicht jeder leisten kann (egal wie viel es am Ende nun kosten soll). Aus finanzieller Sicht kann ich es durchaus auch nachvollziehen, dass du mehr Einkommen generieren möchtest. Denke derzeit aber doch, dass ich dann hier nicht mehr so oft vorbeikommen werde, sondern anderen Blogs meine wertvolle Zeit schenke.
    Schade, leider.

  16. Liebe demnächst ehemalige BlogleserInnen,

    Überall im Netz bezahlen wir die „kostenlosen“ Beiträge mit wertvollen persönlichen Daten und Werbeeinblendungen. Hier nicht. Dieser Blog kostet Veronika einiges (Zeit, Energie, Kreativität, Geld…) und ich finde es eine enorme Leistung, wie lange sie den Blog für alle kostenfrei betrieben hat!

    Ich kann es verstehen, wenn man die Finanzen im Blick behalten muss. Aber der größte Teil von uns gehört da vermutlich nicht dazu. Und selbst dafür hat Veronika einen guten Kompromiss gefunden.

    Wer sich etwas Gutes tun will (und mir tut es einfach immer wieder gut, die Beiträge zu lesen), der sollte sich selbst etwas wert sein! Wie oft gönnt ihr euch einen Kaffee am Tag? Oder sonst einen kleinen Luxus? Ganz bewusst für euch? Seid euch etwas wert! Gönnt euch etwas! Und schätzt dabei die Arbeit, die in diesem Blog steckt!

    Und wenn ihr das nicht mehr könnt, dann sucht euch etwas anderes, was euch gut tut. Ärger über diesen Blog ist es sicher nicht 😉

    Alles Gute und herzlichen Dank für diesen tollen Blog!

    Doro

    1. Es ist nicht wahr, das eine Frau ( Mutter) die darauf verzichtet für den Blog zu bezahlen, obwohl er ihr sehr gut tut, sich nichts wert ist!
      Nicht jede Frau ( Mutter) kann sich etwas Gönnen, das mit Geldausgeben zu tun hat.
      Manche verzichten FÜR ihre Kinder,/ Familien, damit diese sich Kleidung, Ausflüge, Urlaub in D, etc leisten können…..
      Und trotzdem sind wir (uns) was wert…..

      1. Liebe Viola,

        Das habe ich so nicht gemeint.

        Als Mutter verzichtet man auf vieles, nicht nur im finanziellen Sinn. Umso wichtiger, wie du schreibst, dass man sich selbst als wertvoll erkennt. Ja, wir sind alle wertvoll! Und daher schaut, was euch gut tut. Denn wenn es euch gut geht, wirkt sich das auf eure ganze Familien aus.

        Alles Gute!

  17. In Marburg, im Café „Roter Stern“, entscheiden die Kunden selbst, ob sie den Gutverdienerpreis, den mittleren oder den niedrigsten Preis zahlen für ihren Kaffee, Frühstück, etc. Das finde ich auch mal ne feine Idee. 🙂

    Dein Blog ist eine wahre Inspirationsquelle, ich lese auch immer wieder darin nach Oder schaue mir Bilder an von eurem Garten um Ideen für unseren zu erhalten.

    Danke, liebe Veronika.

    Ganz liebe Grüße,
    Nicole

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