Verlosung

Buchverlosung – Gewinner!

Ihr Lieben!

Tausend Dank für eure vielen Beiträge! So vielfältig ihr selbst seid, so vielfältig sind auch euer Sonntagserleben:

Von der Kleinkindmama, deren Sonntage alles andere als erholsam sind bis hin zu großen Familientreffen. Reste-Essen und Sonntagsbraten. Gottesdienstbesuche und Wandern. Arbeit und Nichts-Tun. Spannungen und Mittagsschläfchen.

Ich habe aus euren Kommentaren gelernt, dass es kein Einheits-Rezept für einen gelungenen Sonntag gibt, sondern dass er jeder neuen Lebensphase angepasst werden darf. Letztendlich müssen wir immer wieder neu herausfinden, wie wir am Sonntag dem inneren Getriebensein das Stoppschild entgegenhalten. Der Sonntag soll uns daran erinnern, dass es nicht unser Job ist, Gott zu sein.

Völlig blind habe ich fünf Gewinner aus dem Lostopf gezogen:

Kathrin Bentley

Simone 

Sarbaer

Manuela Bauer

Theresia Margit

Bitte schreibt mir kurz eure Anschrift an info@lebensnah-fotografie.de. Die nächsten Tage landet dann das Buch „Die Suche nach dem Sonntag“ in eurem Briefkasten!

 

 

 

Verlosung

Buchverlosung!

Guten Morgen!

Nach einer fast schlaflosen Nacht (Danke Husten!) hüte ich mal wieder die Couch. Ich erlaube mir jetzt einfach mal krank sein zu dürfen. Das hab ich nämlich die letzten 10 Monate unterdrückt. Ja, ich hatte mir tatsächlich verboten, krank zu werden! Wir mussten ja dieses Haus renovieren. Jetzt wohnen wir seit vier Monaten darin und immer noch überfällt mich von Zeit zu Zeit Staunen, dass die Hütte zu Jahresanfang eine Bruchbude war und was wir seitdem gestemmt haben.

Ich bin überzeugt, wir hätten diese Zeit nicht ohne den Sonntag überlebt. Wir schufteten wie die Irren, aber am Sonntag ließen wir Pinsel, Elektrokabel und Schleifpapier fallen und haben zum ersten Mal in unserem Leben die Gnade dieses Tages gespürt.

Hier halte ich gerade ein niegelnagelneues Buch in den Händen, das diesen prächtigen, erholsamen, langsamen Sonntag ehrt:

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„Sonntage sind die Tage, die uns Flügel verleihen.“

Ein feiner Band mit Texten von Arne Kopfermann, Melanie Carstens, Tamara Boppart, Hanna Buiting, Theo Eißler, Anja Gundlach, usw.

Ach ja, und die Fotos in dem Band sind von mir! Das war eine Arbeit, die mir besonders viel Freude gemacht hat.

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Morgen wird mein Blog 8 Jahre alt (Manchmal frage ich mich, ab wann ein Blog in Rente gehen sollte?!).

Zur Feier verlose ich 5 Exemplare des Buches „Die Suche nach dem Sonntag“. 

Hinterlasst mir einen Kommentar und beschreibt kurz, was ihr an euren Sonntagen am liebsten macht. Oder nicht macht…

Die Gewinner verkünde ich dann am kommenden Montag, den 25. September hier auf meinem Blog.

(Der Rechtsweg ist ausgeschlossen).

 

Familie

Im September

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Jetzt haben wir zwei Schulkinder!!

Ich fass es noch gar nicht und hab die Nacht vor der Einschulung vor Aufregung kaum schlafen können. Meine Josefine ist im Grunde sowieso viel pragmatischer und mutiger als ich. Ohne mit der Wimper zu zucken und mit der schweren Zuckertüte im Arm ist sie in das fremde Klassenzimmer mit den fremden Kindern und der fremden Lehrerin marschiert. Wir hatten eine richtig prima Einschulung an einem der bisher wenig schönen Septembertagen.
Josefine setzte sich sofort am Nachmittag hin und machte voller Stolz ihre Hausaufgaben. Hoffen wir, dass der Schwung des Neuen und Aufregenden noch ein paar Tage anhält.

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Ich habe gerade gar keinen Schwung, denn ich hüte schniefend und rotzig die Couch. Aber ich bin fest entschlossen bis übermorgen wieder gesund zu sein. Wo käme ich denn hin, wenn ich an meinem allerliebsten Lieblingstag des Jahres aka mein Geburtstag ein Bild des Elends abgeben würde. Nein, nein. Denn auch in diesem Jahr nehme ich mir vor, an diesem Tag nur das zu tun, worauf ich wirklich Bock habe. Also gewiss nicht Nase putzen und Kräutertee trinken.

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Der Alltag hat uns wieder. Armin schließt gerade unseren neuen Ofen an (Winter, du darfst dieses Jahr ganz schnell kommen!), ich backe wieder Brot, die Kinder suchen meine Nähe und die ihrer Kuscheltiere. Abends verliere ich mich in meiner neuen Lieblingsserie „Orange is the new Black“ (Obacht, ist echt ne heftige Serie – nix für die Zartbesaiteten…). Und immer wenn ich früh das Fenster aufmache, merke ich dass es Herbst wird. Hurra, juchheisasa!

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Morgen früh müsst ihr unbedingt hier nochmal vorbeischauen. Dann gibt’s nämlich eine Überraschung!

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Bücher

Buchtipp „Warum ich da noch hingehe“

IMG_3129Vor drei Monaten schrieb ich den Blogpost „Ohne Gemeinde“ und bekam ganz viel Rückmeldung von euch (ihr seid einfach die Besten!). Ich habe in der Zwischenzeit weiterhin auf dem Thema rumgekaut wie auf einem zähen Stück Fleisch. Und ich habe dabei sehnsüchtig auf das Buch von meiner lieben Freundin Christina Schöffler gewartet: „Warum ich da noch hingehe“. Nicht weil ich mir klare Antworten erhoffte, sondern weil ich weiß, dass Christina eine Liebe zur Gemeinde hat, die in anderen Sehnsucht und Hoffnung neu anfachen kann.

Ich wollte das Buch langsam durchlesen. Mir wichtige Stellen markieren. Darüber in Ruhe nachdenken. Aber das ging mal überhaupt nicht! Denn ich habe es in einem Rutsch verschlungen und statt zu markieren habe ich gelacht und geweint und mich so verstanden und herausgefordert gefühlt. Christinas Stimme ist eine starke und zugleich eine so liebevolle.

Mit einem der ersten Sätze hat sie mich voll abgeholt:

„Vielleicht erleben wir gerade ein wenig von dieser Revolution. Wir hinterfragen Dinge und Abläufe, die über Generationen selbstverständlich waren. Manches kann im Feuer landen und sterben und manches Gold werden wir aus dem Feuer ziehen.“ 

Über den Missionseifer: „Ich habe so viele Worte über Gott gemacht, ich sollte für den Rest meines Lebens einfach die Klappe halten und das leben, was ich glaube.“

Über den Wunsch von Gemeinden nach Erfolg: „Der Weg hinter Jesus her wird uns mit größerer Wahrscheinlichkeit in eine dunkle Zelle in Rom führen als in ein Wellness-Hotel an der Adria.“

Über Enttäuschungen und ihr eigenes Ausbrennen: „An unzähligen Sonntagen kam ich abends von unserem Gottesdienst nach Hause und fühlte mich ausgelutscht wie eine übriggebliebene Zitrone im Colaglas.“

Christina schreibt über die Nacht, über das Warten, über den Zerfall und letztendlich über die Auferstehung. Dass wir uns gerade trotz allem brauchen und den Weg nicht alleine gehen müssen. Dass wir Kirche sind, die der Welt Hoffnung schenkt. Auch wenn sie in Vielem so fehlerhaft und unvollkommen ist. Oder vielleicht gerade deshalb?

„Es ist ein kleiner Teil in der großen Geschichte Gottes, den unsere Gemeinschaft schreibt. Wir erklären unser Leben zu einer Gospel-Story, einer Geschichte, die durch alles hindurch in Gottes hängen zur guten Nachricht für die Welt wird.“

Danke Christina für alle deine Worte. Sie sind für mich zum Segen geworden und sicher auch für viele von euch. Jeder der seine Gemeinde liebt oder mit ihr hadert oder gar nicht mehr hingeht: für euch ist dieses Buch!IMG_2343_edited-1

Familie, Rezepte

Honigsüß

IMG_3036_edited-1Die letzten Ferientage! Der freiheitsliebende Teil von mir möchte sich daran festklammern. Und der routineliebende Teil von mir sehnt sich ein wenig nach Strukturen, die der Schulalltag mit sich bringt. Aber nein, NEIN! Nichts ist so schön wie ausschlafen zu können – schreit die Erinnerung. Die Jahre des Schlafentzugs liegen nicht weit zurück. Ich kann ihre bittere Süße noch schmecken.

Heute morgen ist es kühl und die Hitze der letzten Monate ist nur noch eine schwache Erinnerung. Vorgestern zeigte sie sich nochmal. Wir packten spontan unsere Badesachen und fuhren an den See, den wir fast für uns alleine hatten. Das Wasser war ruhiger und dunkler als sonst. Die Luft roch nach September. Das Schwimmen war bittersüß. Ein letztes Mal für diesen Sommer.

Nächste Woche wird Josefine eingeschult. Wenn ich sie frage, welchen Kuchen ich ihr zur Einschulung backen soll, dann kommt wir aus der Pistole geschossen: Honigkuchen! Wie könnte sie ihn auch nicht lieben. Dieses Kind, das in alles Süße verschossen ist. Von der Birne über Honig hin zu Vanilleeis. Wir haben den Honigkuchen diesen Sommer oft gebacken. Und Josefine war immer dabei. Sie ist mein wandelnder Schatten, mein treuer Side-Kick in der Küche. Beziehungsmensch durch und durch, der immer wissen will, wie alles funktioniert.

Wie recht sie hat: Ein neuer Lebensabschnitt soll mit Süßem gefeiert werden. Mit etwas, das so lecker ist, dass wir uns hinterher alle zehn Finger abschlecken und verzückt den Bauch reiben und uns immer daran erinnern, dass dieser neue Lebensabschnitt mit dem Geschmack nach Honig begann.

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Rezept Honigkuchen 

Teig:

  • 150g Butter
  • 50g brauner Zucker
  • 175g Honig
  • 200g Mehl
  • 1 1/2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zimt
  • 1/2 TL fein gehackter Rosmarin (ja, Rosmarin! Vertraut mir – er schmeckt Bombe im Kuchen. Wer mutig ist, nimmt einen ganzen TL)
  • 2 verquirlte Eier

Buttercreme:

  • 250g Puderzucker
  • 100g weiche Butter
  • 1 TL geriebene Zitronenschale
  • 2 EL Zitronensaft

Eine runde Backform mit 22 cm Durchmesser einfetten. Butter, Zucker und Honig in einem kleinen Topf solange vorsichtig erhitzen, bis sich alles aufgelöst hat. 15 Minuten abkühlen lassen.

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen (Ober- /Unterhitze).

Mehl, Backpulver und Zimt in eine Schüssel sieben. Den Rosmarin hinzufügen. Die Honig-Buttermischung sowie die Eier unterrühren bis ein glatter Teig entsteht.

In die Backform geben und ca. eine halbe Stunde backen. Vorsicht: er wird schnell braun. Also immer schön unter Beobachtung halten und ggf. die Temperatur runterschalten.

Für die Buttercreme den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Butter, Zitronenschale und -saft dazu. Solange mit dem Handrührer oder Standmixer schlagen, bis eine lockere Creme entstanden ist. Auf dem abgekühlten Kuchen verteilen.

Ich garniere den Kuchen immer noch gerne mit ein paar hübschen Blüten aus dem Garten.

Guten süßen Appetit!

 

 

Gedanken, Glaube, Reisen

Maximal beschenkt

IMG_9475_edited-1Im Sommer fuhren wir in den Urlaub. Im Herbst kehrten wir zurück. Dazwischen lagen sechs Tage Bodensee. Mehr Urlaub war dieses Jahr nicht drin. Wir hatten recht spontan zwei Zimmer mit Vollverpflegung auf der Lindenwiese bekommen. Ich war dort als Kind jedes Jahr – großes Bären-Familientreffen mit einer Menge Menschen, die entweder schwäbisch oder englisch sprachen. Wenn das schon nicht befremdlich genug war, so tat die Rock-Dutt-Mode ihr Übriges. Ich brauchte gar nicht ins Ausland, um im Urlaub etwas zu erleben. Die Lindenwiese war Exotik genug. Immer gab es irgendwo eine nette Tante, die Eis spendierte und unternehmungslustige Kinder, mit denen ich Unsinn machen konnte. Und nun kehrte ich an einen Ort mit allerschönsten Kindheitserinnerungen zurück. Es hatte sich kaum etwas verändert. Und ich erkannte jede Kleinigkeit wieder. Selbst der kleine Bach, an dem ich Staudämme gebaut hatte, war noch da. Als ich meinen Mädchen beim Planschen zusah, überfluteten mich Flashbacks und es war wieder 1983.

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In den sechs Tagen am Bodensee fielen die ersten Blätter von den Bäumen und bei mir fiel das Bild, das ich von mir selbst aufgebaut hatte. Die letzten Monate…..oder sind es Jahre?….hatte ich Vorstellungen gefüttert, wie ich mein Leben gestalten wolle. Die Vorstellungen waren groß. Zu groß, als das ich sie je hätte füllen können. Zu viele Ideen und Pläne und Tätigkeiten. Jetzt kam noch die Hausrenovierung dazu. Und dann begann ich auf einmal ganz fürchterlich vergesslich und schusselig zu werden. Als ich vor zwei Wochen zu meiner Schwester nach Wiesbaden fuhr, vergaß ich Führerschein, Ausweis und Handy daheim (bitte erzählt das nicht meinem Mann!).  Aber ich hatte Wachsmalkreiden und Stoffmalfarben dabei! Ich vergaß in letzter Zeit Termine, Emails, Schlüssel, Rückrufe und so weiter. So war ich noch nie. Und so bin ich auch nicht in meiner Vorstellung.

Dann merkte ich, dass mein Schreiben einschlief. Keine Zeit! Ich verschob alles, was mir eigentlich Freude macht, immer auf später, später, später. Ein Zeichen, dass ich auf dem guten Weg war, mich selbst zu verlieren.  Ich war das Duracell-Häschen auf Speed. Ich machte meinen Träumen Beine, die das Tempo nicht aushielten. Ich versuchte das Leben anderer nachzuahmen und spürte, dass ich mich selber dabei verlor.

Am ersten Tag auf der Lindenwiese zog es mich hinaus in die Natur. Ich wanderte ziellos herum und stieß am Waldrand auf eine rote Bank mit der Aufschrift: IMG_9541_edited-1

Hier blieb ich. Und dann wurde mir klar, dass ich hier ein Date mit Gott hatte. Er nahm mir Stift und Papier aus der Hand, womit ich bereits neue Listen für daheim schreiben wollte. Und damit nahm er mir einen Stein vom Herzen. In dem Moment war ich nicht mehr verantwortlich alles irgendwie zu schaffen. In dem Moment war ich wieder Kind. Sorglos, beschenkt…wie eine 9-Jährige, die gerade von der gütigen Rock-Dutt-Tante eine Riesentüte Eis spendiert bekommen hatte.

Am nächsten Morgen steuerte ich wieder meine Verschönerungsbank an. „Soll ich mich heute damit beschäftigen, wie es daheim weitergehen soll?“ „Nein, genieß einfach nur den Ausblick und die Zeit mit mir.“IMG_9539IMG_9536_edited-1

Ein weiterer Urlaubstag ging ins Land und ich saß wieder auf der Bank und an dem Morgen hatte Gott drei Fragen für mich: Wer bist du? Wer bist du nicht mehr? Wo braucht es radikale Einschnitte?

Ich bekam sofort Panik, weil ich mit diesen Fragen in eine Nebelbank lief. Fragen, auf die ich nicht augenblicklich Antwort habe, machen mich extrem nervös. Ich bin kein Mensch, der Antworten reifen lassen kann. Also betete ich einfach nur eine Weile. Ohne irgendeine Agenda. Sondern wie ein Kind, das zurückkehrt.

Nachts grollte das Gewitter über den Bodensee. Ich hörte dem Regen zu. Und am nächsten Morgen setzte ich mich zum letzten Mal auf die regennasse Verschönerungsbank. Vor mir ausgebreitet lagen die sanften Hügel, aus denen Nebelschwaden emporstiegen. Und ein Maisacker, der halb abgeerntet war. Auf der einen Seite prachtvolle Stauden, an denen pralle, grüne Kolben hingen. Auf der anderen Seite abgeernteter Boden, umgepflügt. ruhend, wartend. Ich weiß, es ist ein klischeehaftes Bild, jahrtausende Jahre alt. Aber wenn man so verstrickt ist in sein eigenes überfrachtetes Leben, können einen manchmal nur die eindeutigen Wahrheiten herausholen. Nach vielen Jahren „Fruchtbringen“ fühle ich mich abgeerntet. Ich kann gerade beim besten Willen nichts mehr Produktives aus mir herausquetschen. Leer, umgepflügt. Nicht das Ende. Aber notwendig. Ich brauche die Winterruhe. IMG_9542_edited-1

Ich bin nicht die Veronika, die alles schillernd schafft. Ich bin einfach nur Veronika. Manchmal übersprudelnd produktiv und kreativ. Und manchmal furchtbar müde und ruhebedürftig. Geliebt: immer. Ich nehme nun keine Fotoaufträge mehr an. Werde deutlich weniger am Haus machen. Muss nicht jedes Brot selber backen und jedes Kleid selber nähen. Ich will wieder Zeit haben für Freunde, für spontane Kaffee-Dates, fürs Schreiben, für Sport. Für Dates mit Gott.

Es waren nur sechs Tage am Bodensee. Aber ich wurde in der Zeit maximal beschenkt. Auch wenn ich mir mein Eis mittlerweile leider selber kaufen muss…..

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