Ich…

…schreibe: EIN NEUES BUCH!!! Im Vergleich zur Arbeit an meinem ersten Buch taste ich mich wie ein besoffener Blinder voran. Es ist ein Stolpern und Suchen und Ringen um jedes Wort. Ich hoffe so sehr, dass es sich lohnt. Und dass es ein, zwei Leute glücklich macht (außer meine Eltern….).

…sehe: Frostlandschaft. Es ist ein süßer Winter. Heiße-Schokoladen-süß, wenn man aus der Kälte ins Haus kommt. Es ist ein hübscher Winter. Eisblumen am Fenster. Wir sind den ganzen Tag draußen, bis uns die Nase läuft und die Füße brennen. Manchmal nehmen wir auch die Malkästen mit nach draußen und malen den Schnee bunt an. Dann ist es ein noch hübscherer Winter.

IMG_9017_edited-1

 

IMG_9003_edited-1IMG_9028

…rieche: Kälte, frisch gewaschenes Kinderhaar, Kürbissuppe.

…höre: Blackstar von David Bowie (Leute, schaut euch das Video zu Lazarus an. Das hat mich aus den Socken geschmissen).

…füttere: Kinder und Tiere durch. Dinkel-Muffins und Sonnenblumenkerne sind das täglich Brot.

IMG_9043_edited-1IMG_9045

..lese: „Madame Hemingway“ von Paula McLain (sehr empfehlenswert!). Ich leide immer  noch unter einer heftigen Hemingway-Obsession. Als nächstes kommt „For Whom The Bell Tolls“ dran.

…freue mich: über neue Bekanntschaften, Schlittenfahrten jeden Tag, Bücherberge daheim, Schule, dicke Winterpullis, aufgebaute Playmobil-Landschaften und den frisch gestrichenen Flur (Nein, Brownie, du warst keine Hilfe!).

IMG_9023

…vermisse: Freunde. Für die hab ich nämlich zu wenig Zeit. Und umgekehrt.

…stricke: ein Kleid für Josefine nach dieser Anleitung. Bin immer noch blutige Anfängerin und umso dankbarer für verständliche Anleitungen und schnelle Erfolge.

IMG_9033

…bete: um zündende Ideen für meine Schreibarbeit.

…sehe: wie meine Kinder an manchen Tagen vor Kreativität platzen. Ein Hoch auf Winterlangeweile, die Zirkusvorführungen und selbst erfundene Spiele generiert.

IMG_9031

…fühle mich: müde, warm und zufrieden.

„Wohl dem, der einen warmen Iglu, Öl in der Lampe und Frieden im Herzen hat.“
Sprichwort der Inuit

 

 

Veröffentlicht unter Ich.

8 Kommentare zu „Ich…

  1. Du hast mir gerade ein Lächeln ins Gesicht gezaubert! Danke für deine „ichs“. Mein Geschenk am Abend. In meinem Kopf schreibe ich sie, meine „ich“ – voller Freude und Dankbarkeit nach einem langen ereignisreichen Tag. Und nein, sie sollen nicht nur in meinem Kopf bleiben, also schreibe ich sie gleich noch mal auf und freue mich weiter!

  2. Liebe Veronika,
    das klingt ja sehr spannend mit dem neuen Buch. Ich wünsche dir viel Kraft dafür und viele tolle Ideen.
    Was für ein Spaß den Schnee mit Wasserfarben zu bemalen. Das wäre was für uns, wenn hier doch nur Schnee liegen würde.
    Liebste Grüße,
    Lena

  3. WANN machst du das alles??? Bin ich so ineffektiv? Kochen, backen, nähen, stricken, schreiben, den ganzen Tag mit den Mädels draußen sein….?! Klingt wunderschön und sehr gemütlich!

    1. Die Mädels sind vormittags aus dem Haus. Das ist meine Schreibzeit. Ich lasse momentan vieles an Hausarbeit liegen und mache nur das allernötigste (du solltest die Bügelberge sehen….). Die Nachmittage halte ich mir bewusst frei, damit ich Zeit für die Kinder habe. Kochen und Backen zwischendrin. Stricken abends vor der Glotze. Ich muss immer darum kämpfen, die Prioritäten richtig zu setzen, sonst werden mein Kalender und ich ruckzuck aufgefressen.
      Liebe Grüße!

  4. Wir haben frueher auch immer die Schneemaenner geschminkt! (sehr zur Freuden meiner Mama, weil wir ihre Schminksachen verwendet haben…)
    Letztes Jahr haben die Aupairkinder und ich mit abgelaufenen M&M’s den Schnee bemalt…
    Und Madame Hemmingway habe ich auch verschlungen.. war ganz gefesselt von der Zeit damals… ach, es gibt eifnach so tolle Buecher!

Schreibe eine Antwort zu Kerstin Antwort abbrechen