Bittebittebitte

Jetzt schlaft ihr endlich. In mir summt noch die Anstrengung des Tages und die Freude darüber, wie ihr ausgelassen im Freien getobt habt. Aber jetzt hat euch der Schlaf eingeholt. Ich könnte euch stundenlang beim Schlafen zusehen. Und ich wünschte, ich könnte die gleiche überschäumende Liebe, die ich in diesem Moment für euch empfinde, auch […]

Drei Schwestern

Ich habe mich letzte Woche schwer verliebt. Und Armin kann gar nicht mal eifersüchtig sein. Denn das Objekt meiner Verliebtheit sind drei Mädchen einer Freundin, deren Jüngste wenige Wochen alt ist. Ich hatte die Ehre, diese drei umwerfenden Wesen fotografieren zu dürfen. Sie haben wie Profis gemodelt, jede Idee und Anweisung befolgt („Leg dich dahin, […]

Ich will einfach nur Mama sein. Und das ist gut so.

Mutti und Vati waren immer da. Außer wenn Vati mit dem Traktor Gülle auf die Felder fuhr. Dann saß ich mit auf dem Traktor – mit einem Strick angebunden, so dass ich nicht runter plumpsen konnte. Als Dorfkind kannte ich es überhaupt nicht anders, dass die Eltern immer irgendwo in der Nähe waren. Vati im […]

Ein Hoch auf die harten Zeiten

Mein armer, vernachlässigter Blog. Die armen, vernachlässigten Leser, die jeden Tag hoffnungsvoll hier rein klicken und immer noch den öden Kobolds-Beitrag vom letzten Mal sehen.  Irgendwie komme ich zurzeit weniger zum Schreiben als sonst. Das Frühjahr hat sich nicht zögernd herangetastet wie sonst. Es hat uns buchstäblich überrollt mit seiner sonnenscheinigen Laune und unserem Lebensrhythmus ein […]

Der Kobold und wie wir ihm das Maul stopfen müssen

Ich muss gerade noch schreiben. Ist zwar schon spät und ich weiß: morgen werde ich es bereuen und mir wünschen, ich wäre drei Stunden eher zu Bett gegangen. Egal, die Worte müssen raus. Wir hatten gerade noch Hauskreis (für die nichtfrommen Leser: ca. 10 Leute besetzen jeden Donnerstag unsere Couch, krümeln alles mit Chips voll, […]

Bücher, Sally, Musik und warum unsere Stimmen so wichtig sind

Schade, dass Wochen keine Überschriften haben. Letzte Woche hieße dann nämlich: „Ich-treffe-lauter-kreative-Menschen-und-gehe-jeden-Abend-zu-spät-ins-Bett.“ Es war tatsächlich so. Montagabend traf sich unser englischer Book Club. Wir diskutierten also über unser aktuelles Buch, obwohl es niemand von uns verstanden hatte. Bis auf unsere ehemalige Oxford-Studentin. Aber vielleicht hat sie auch nur so getan als ob. Immerhin, wir klangen alle furchtbar […]