Heute….

Mein Sonntagmorgen-Ritual: Kaffee einschenken, Radio an, aus dem Fenster starren, Pfannkuchen backen. Amelies Morgen-Ritual: Gullas Tisch liebevoll decken und ihr eine Geldsuppe kochen. Gulla stammt noch aus meinen Kindertagen und ist trotz ihres bemitleidenswerten Äußeren heiß geliebt. Da kann keine Baby Born mithalten. Wenn es um das Tischabräumen geht, befällt meine Töchter ein unerklärlicher Schwächeanfall. Aber wenn […]

Roaring 20s!

 „Wann feiern wir eigentlich noch ohne Grund?“ fragte ich vor Kurzem eine Freundin. In jüngeren Jahren haben wir viel gefeiert, ohne Anlass. Einfach so, weil das Arbeitsleben eintönig, stressig und grau war. Feiern: das waren die Farbkleckse im Leben. Aber dann wurde das Leben ernst. Kinder kamen dazu, die Ansprüche im Job stiegen, die Kraft […]

Wenn dir das Leben Zitronen gibt…

Heute war Amelies erste Schwimmkurs-Stunde (ist sie wirklich schon so groß?). Gewissenhaft packte ich Schwimmsachen, eine Haarspülung (sonst komme ich nicht durch ihr Haar) und eine Tupperbox voll Apfelschnitzen und Haferkeksen. Stolz, dass ich wie eine echte verantwortungsbewusste Mutter an alles gedacht hatte, starteten wir Richtung Schwimmbad. In Gedanken hatte ich schon zwei Stunden vorgespult […]

Dunkle Tage mit Lichtpunkten

Wenn es eine Eltern-Skala von eins bis zehn gäbe, die anzeigt, wie viel Kraft noch im Tank ist, dann stünde meine Skala heute auf 0,1. Gerade noch genügend Kraft diesen Blogeintrag zu schreiben und ein Glas Rotwein in der Hand zu halten. Der Tag war unterirdisch. Jetzt sind die Kinder im Bett (diesen Zeitpunkt habe […]

Die verflixten 10 Prozent

90% unserer Tage verlaufen meistens reibungslos. Abgesehen von ein paar bedeutungslosen Auas, rausgestreckten Zungen, verstreuten Puzzlespielen und Gemüseverweigerung. Das hak ich unter Bagatell-Ereignissen ab. Aber es gibt noch die anderen gefürchteten 10%. Da wird nicht nur ein bisschen gekleckert, sondern geklotzt, geschrien, geheult, gestritten und mit den Türen gedonnert. So ein Tag war heute.  An […]

Matsch-Birne

Ich hasse es, wenn mein Körper mich im Stich lässt. Wie zum Beispiel damals, als mir immer wieder mein rechtes Bein wegsackte, was recht ulkig beim Kaffeeservieren im Flugzeug aussah. Aber es wurde irgendwann so schlimm, dass ich keine Treppen mehr steigen konnte. Damals wurde ich auf Händen getragen, von starken, willigen Männerarmen. Erst als […]