Normalität

An Tagen wie diesen schätze ich unsere Normalität mehr als sonst. Das, was mich sonst ermüdet, lässt mich heute lächeln. Ich bin dankbar, meine Familie um mich zu haben. Mit all ihren Ecken und Macken und Zicken.

Ich bin dankbar, wenn meine Mädels vor Vergnügen kreischend durch den Flur stürmen. Wenn sie mich an den Rand meines Verstandes treiben. Wenn ich zum zigsten Mal seufzend und leise vor mich hin schimpfend verstreute Duplosteine aufklaube. Wenn ich die Spuren von Leben und Kreativität und Spiel und Schaffen aufräume und wegputze. Wenn ich nachts meinen Kindern die Bettdecke zurecht zupfe.

Es ist nicht leicht angesichts des Leids anderer Familien soviel neue Dankbarkeit und tiefes Glück zu verspüren. Aber es ist so. Wenn mich die Tragödie in Newtown eines gelehrt hat, dann das:

„Erkenne den Wert der wunderbaren, verletzlichen, unterbewerteten Normalität!“

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Ein Kommentar zu „Normalität

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