Me, myself and I

Ich gehe jeden Abend zu spät ins Bett.

Ich stehe jeden Morgen zu früh auf ( bis auf letzten Samstag. Da ließen uns die Kinder mirakulöserweise bis 9.00 Uhr schlafen. 9!!! U!!!H!!!R!!!!)

Ich verplempere zuviel Zeit auf Facebook. Ungesund!

Ich beschäftige mich viel zu viel mit mir selbst. Ungesund!

Ich wünsche mir mehr Mut.

Ich sehne mich manchmal nach der guten alten Zeit zurück. Wann auch immer das war. 1992? 2001?

Ich genieße mein jetziges Leben in meiner happy-clappy-Seifenblase.

Ich denke viel zu viel über den 30-jährigen Krieg nach.

Ich bin gerade sehr unsicher, ob der Islam eine friedliebende Religion ist. Oder nicht.

Ich lese zu wenig.

Ich will mehr Bücher.

Ich lese zuviel englische Bücher.

Ich backe fantastomanische Haferflocken-Rosinen-Cookies. Und esse davon, bis mir der Würgreflex Einhalt gebietet.

Ich trinke zu wenig einheimischen Wein (support your country)

Ich trinke zuviel Aussie-Wein.

Ich möchte mein Wohnzimmer grau streichen.

Dann verwerfe ich den Gedanken („Zuviel Arbeit!“) und schenke mir einen Aussie-Wein ein.

Ich finde, ich sollte öfters roten Lippenstift tragen. Auch zum Putzen.

Roter Lippenstift sieht scheiße zum rosa Oberteil aus.

Ich bin so glücklich, dass der Sommer endlich vorbei ist.

Ich sehne mich nach unbeschwerten Sommertagen. Und nach Meer.

Ich habe Angst vor der Liebe, die ich für meine Kinder empfinde.

Ich wünsche mir mehr Liebe für die Momente, in denen es so verdammt schwer ist zu lieben.

Ich möchte meinen Freunden öfters sagen, wie lieb ich sie habe.

Ich bin ein Gefühlsneurotiker.

Ich benutze das Wort „Ich“ zu oft.

Ein Kommentar zu „Me, myself and I

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