Gedanken, Schreiben

Warum ich diesen Blog schreibe

Das Telefon klingelt. „Ja?“, antworte ich atemlos, denn ich bin vom Kinderzimmer aus an den Apparat gehechtet. Eine Freundin ist dran, mit der ich schon lange nicht mehr gesprochen habe. Sie ist ebenfalls junge Zweifach-Mama. Unser chronischer Zeitmangel verhindert, dass wir regelmäßigeren K0ntakt haben. Miteinander, mit anderen Freunden, Geschwistern usw. Umso mehr freu ich mich also, sie zu hören. „Ich wollte dir einfach nur mal Danke sagen.“ Hastig durchkrame ich mein löchriges Gedächtnis. Habe ich ihr eine Karte geschrieben? Ein Geschenk geschickt? Ich bin ratlos und reagiere mit einem dümmlichen „Hä?“. „Ja, Danke für deinen Blog den du schreibst. Ich gucke alle paar Wochen rein, freue mich über die Fotos und das, was du aus deinem Alltag berichtest. Das gibt mir das Gefühl, ich bin mit meiner Lebenssituation und meinem Erleben nicht allein.“

Boah.

Ich bin platt. Erstens, weil es so ungewöhnlich ist, sich für das Schreiben eines Blogs zu bedanken. Zweitens, weil ich merke, dass andere von dem profitieren, was ich so ab und zu in meinen Laptop hacke.

Ursprünglich hatte ich diesen Blog als eine Art Familiendokumentation geplant. Aber heute schreibe ich ihn, weil

1. ich Lust am Schreiben habe

2. ich andere ermutigen möchte

3. ich andere zum Lachen bringen möchte

4. ich irgendwann meine umfangreichen Memoiren verfassen werde, deren Grundlage dieser Blog ist (ich hoffe, ihr entnehmt der letzten Zeile die Selbstironie!)

5. ich beim Nachlesen immer wieder erstaunt feststelle, welchen wunderbaren Weg Gott mit mir geht.

 

 

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