Vom Umziehen, Geocachen, Abstillen und Abnehmen

Ich habe die letzten Wochen gefühlte Zillionen Themen angesammelt, über die ich schreiben möchte. Nicht alles ist blog-geeignet (hey Leute, ein bissel Privatsphäre muss sein!), aber alles andere werde ich nun in Bild-Textform wiedergeben.

1. Der Umzug

Wir sind innerhalb unseres Hauses umgezogen. Hört sich nicht spannend an, war es auch nicht. Aber sauanstrengend. Das Ergebnis? Amelie und Josefine haben nun ihr eigenes Reich mit selbstgebautem Hochbett (eine La Ola für Schwiegerpapa!) und unser Büro haben wir deutlich abgespeckt. Neuerdings legen wir also die zwei Mädchen ins gleiche Zimmer zum Schlafen. Das ist für uns alle noch Neuland und geht nicht immer glatt. Aber Aufgeben ist keine Option (diese Philosophie lässt sich gerade auf so einige Lebensbereiche übertragen).

Amelies und Josefines kleines Schlafparadies

2. Ein Wochenende mit Freunden

Oh ja, das muss hier auch seinen Platz finden! Der Besuch unserer lieben Freunde Annette, Ralf und Stina, sowie meiner Nichte Kaesha. Ich weiß nicht genau warum das so ist, aber in ihrer Gegenwart gibt es immer etwas zum Lachen, immer Gesprächsstoff, immer Ermutigung und ein offenes Ohr. Und nachdem sie uns seit Jaaahren mit ihrem Hobby Geo-Cachen in den Ohren liegen, haben wir es nun diesen Pfingstsonntag gemeinsam ausprobiert. Armin ist ja nun (sehr stolzer) Besitzer eines Eifons und tataaaa: man kann es auch als Navi-Gerät nutzen (fehlt nur noch die Eierkochfunktion, ansonsten kann es ja echt alles). Mit Sack, Pack, unwilligen Teeniekindern, begeisterten Kleinkindern und dummerweise ohne einen Schluck zu trinken begaben wir uns auf moderne Schatzsuche. Ich war dann doch leicht enttäuscht, dass das Versteck nur ein sogenanntes Logbuch enthielt, in dem man sich mit seinem Usernamen eintragen konnte. Hmm, ich hatte zumindest erwartet, am Ende dieses staubigen Weges auf ein paar liebevoll versteckte Gummibärchenrationen oder Überraschungseierfiguren zu stoßen…. Egal, wir hatten trotzdem unseren Spaß und sind am Ende mit einer Erfahrung mehr und ausgedörrter Kehle nach Hause zurückgekehrt.

Wir haben den "Schatz" gehoben!

3. Die Freuden des Abstillens (meine Stillberaterin wird mich würgen)

Ich bin wochenlang auf den Resten meines Zahnfleisches gegangen. Nachts wurde ich alle 2 Stunden aus dem Schlaf gerissen und tagsüber wandelte ich als ungenießbarer Zombie durch Haus und Garten. Finchen wollte nichts anderes. Nur meine Brust. So oft wie möglich. Und da mein schlechtes Muttergewissen mir fleißig suggerierte: Nein, du darfst noch nicht abstillen. Dein Kind braucht deine Nähe. Sie wird schweren geistigen und emotionalen Schaden davontragen, sobald du sie abstillst.

Aber der Leidensdruck wurde Gott sei Dank so groß, dass mein gesunder Menschenverstand über mein Muttergewissen siegte. Ich bin kurzerhand nachts aufs Fläschchen umgestiegen. Und siehe da! Mein Baby kommt nun nur noch zweimal nachts. Manchmal sogar nur einmal. Was für ein Lebensgefühl! Ich kann wieder lachen! Ich habe Anflüge von Energie und Kreativität! Die Augenringe schwinden! Und nun darf auch endlich das überflüssige Körperfett, welches ich die letzten drei Jahre fleißig angesammelt hatte, schwinden!!

4. Und so sind wir beim Thema „Abnehmen“

Ich halte nichts von Diäten. Oder von Pillen. Oder von Pülverchen. Ich lasse mir einfach nicht vorschreiben, was ich zu essen habe und was nicht! Hallo?? Ich werde mich hier nicht zum Sklaven von Kalorienzählen und panischer Fettvermeidung machen. Aaaaber nun hat mir meine kleine Schwester von Almased vorgeschwärmt. Dieses Pulver, welches man zu einem Drink anrühren kann, soll also angeblich beim Abnehmen helfen. Ich konnte mir nicht vorstellen, alle drei Mahlzeiten durch einen popeligen Drink zu ersetzen, der irgendwie nach grieseligem Soja schmeckt. Also ersetze ich gerade nur das Abendessen. Während Amelie und Armin frische Brötchen mit Butter, Käse und Wurst in sich reinstopfen, sitze ich tapfer vor meinem Glas Almased. Ich bin mal sehr gespannt, wie, ob und bis wann ich meine 15 Kilo abnehmen werde. Moment, es sind nur noch 14 Kilo. Dank Almased.

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